Pressemitteilung vom 13. September 2016
Dr. Manuela Rottmann - ein Gewinn für den Bundestag
von HJ-Fell
  Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Dr. Manuela Rottmann - ein Gewinn für den Bundestag.

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich mich denn 2017 noch einmal um ein Bundestagmandat bewerben würde. Ich habe mich entschlossen, nicht mehr anzutreten, weder für ein Listenmandat auf der Bayerischen Landesliste noch für ein Direktmandat in meinem Wahlkreis Bad Kissingen.

Die Gründe sind vielschichtig. Zum einen spielt natürlich mein Alter eine Rolle, denn Ende der nächsten Wahlperiode wäre ich bereits fast 70 Jahre alt. Zum anderen habe ich mich nach dem Ende meiner Bundestagstätigkeit vermehrt in der Welt politisch engagiert, um gute nationale Politiken für Klimaschutz und Erneuerbaren Energien weltweit anzustoßen. Regierungen und Parlamente, Nicht-Regierungorganisationen und auch Erneuerbaren Energien Vereinigungen fragen vielfach nach meinem beratenden Sachverstand. Insbesondere engagiere ich mich in Ländern, in denen es zum Teil noch keine guten politischen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien gibt und die ersten Anstöße meist schwierig sind, so zum Beispiel in Russland, Kasachstan, Ukraine, Iran, Indien, Nigeria und vielen weiteren.

Diese Tätigkeiten würde ich in diesem notwendigen Umfange mit einem Bundestagmandat aus Zeitgründen nicht mehr machen können. Natürlich wäre es aktuell wichtig, in Deutschland den politischen Stellenwert für den Ausbau der Erneuerbaren Energien wieder zu stärken, doch der globale Klimaschutz braucht den Ausbau der Erneuerbaren Energien weltweit in allen Ländern. Beides ist wichtig, aber nur eines ist für mich leistbar und ich habe mich für internationale Aufgabe und Verantwortung entschieden.

In meinem Wahlkreis Bad Kissingen wurde inzwischen von den Grünen Kreisverbänden Bad Kissingen, Haßberge und Rhön-Grabfreld Frau Dr. Manuela Rottmann als Direktkandidatin aufgestellt. Mit Manuela Rottmann verbindet mich eine lange gemeinsame grüne Arbeit. Sie ist in meiner Heimatstadt Hammelburg aufgewachsen und hat ihre ersten Schritte in die Politik an meiner Seite gemacht. So haben wir gemeinsam gegen eine Müllverbrennungsanlage und für das Volksbegehren in Bayern „Das Bessere Müllkonzept“ gekämpft. Sie hat als Mensch wie als Politikerin mein Vertrauen und meine Unterstützung. Ich weiß mit ihr meine zentralen politischen Anliegen und insbesondere die Politik für Erneuerbaren Energien in guten Händen. Daher wünsche ich ihr viel Erfolg bei ihrem Werben um einen aussichtsreichen Listenplatz auf der Bayerischen Landesliste von Bündnis 90/ Die Grünen und empfehle sie den Delegierten der Landesversammlung zur Wahl.

Besonders als hauptamtliche Dezernentin in Frankfurt am Main für Umwelt, Gesundheit, Personal und Organisation hat Dr. Manuela Rottmann nachgewiesen, dass sie sich mit großem Engagement erfolgreich für die Erneuerbaren Energien und viele anderen politischen Belange von Bündnis 90/Die Grünen einsetzen kann.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Manuela Rottmann gewählt würde und im Deutschen Bundestag in Berlin wirken dürfte. Dann wäre ich mir der Fortführung meines politischen Werkes im Parlament gewiss!

Über Dr. Manuela Rottmann

Sie ist Juristin und wurde 1972 in Würzburg geboren. Nach dem Studium in Würzburg, Aix-en-Provence und Frankfurt am Main war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für öffentliches Recht der Universität Frankfurt am Main, Schwerpunkt: Verfassungs- und Infrastrukturrecht. Promotion zum Verhältnis der Daseinsvorsorge zum Europäischen Wettbewerbsrecht.

Von 2006-2012 war sie hauptamtliche Dezernentin in Frankfurt am Main für Umwelt, Gesundheit, Personal und Organisation.

Beispiele für Ihre Erfolge in Frankfurt sind:

  • Der Passivhausstandard ist seit 2006 in Frankfurt am Main Baustandard für alle kommunalen Neubauten.
  • Frankfurt wurde zum Labor für energieeffizientes Bauen privater Bauherren.
  • Entwicklung des Projekts Cariteam, in dem Langzeitarbeitslose zu Energieberatern für Haushalte im ALG II- und Sozialhilfebezug fortgebildet werden.
  • Mittlerweile ein vom Bund unter dem Titel „Stromspar Check“ in über 70 Kommunen bundesweit gefördertes Projekt.
  • Verabschiedung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Frankfurt 2008: Schwerpunkte: Ausbau der Fernwärme, Energieeffizienz und Energieeinsparung in privaten Haushalten und Unternehmen. Mehr: http://www.frankfurt-greencity.de/umwelt-frankfurt/klimaschutz-und-energieversorgung/massnahmen-und-projekte/.
  • Frankfurt beschloss inzwischen das Ziel, sich zu hundert Prozent aus Erneuerbaren Energien zu versorgen, und gehört damit zu den Vorreiterstädten der Welt.
  • Eine vom ISE in Freiburg verfasste beispielhafte Studie zu 100% Erneuerbaren Energien in Frankfurt zeigt die Machbarkeit auf.
  • Von 2006 bis 2012 war Manuel Rottmann Mitglied im Vorstand des Klimabündnisses der Europäischen Städte und Gemeinden e. V.
  • Ihre juristische Kompetenz in Energiefragen hat sie neben vielen anderen Veröffentlichungen bei der Mitarbeit an folgen Werken gezeigt:
  • Altrock / Oschmann / Theobald, EEG-Kommentar, München 2006.
    Hermes, Rückstellungen für die Entsorgung und Stilllegung von Kernkraftwerken und EG-Beihilferecht, in: ZNER 1999, S. 156 ff.

Berlin, den 13. September 2016

Ihr Hans-Josef Fell

Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG-Gesetzentwurfes

fell@hans-josef-fell.de
www.hans-josef-fell.de
Twitter: @HJFell

Bei mir werden Erneuerbare Energien groß geschrieben!

 
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