Freilassinger Anzeiger vom 8. März 2008
Luftschloss" oder Freibad
Leserbrief von Erich Grassl
 

Zum Artikel „Heftiger Streit um Wasser-temperatur" vom 5. März zum Freilassinger Freibad:

Kommunalpolitiker sollen, wenn sie Erfolg haben wollen, ihr Ohr ganz nah an der Basis haben.
Das gilt auch, wenn am Montag im März über Beheizung und Gestaltung unseres zukünftigen Freibades durch unsere Mandatsträger abgestimmt wird. Erstaunlich, wie der neue Vorsitzende des Agenda-Arbeitskreises 1 in seinem Bericht mit forschem Vorpreschen und teils nicht nachvollziehbaren Argumenten versucht, den Stadtrat in seiner Meinungsbildung zu beeinflussen.

Fakt ist doch, unser neues Freibad mit circa 4,5 Millionen Euro Baukosten muss die Bedürfnisse und weitgehend auch die Wünsche der Freilassinger in den nächsten 30 bis 50 Jahren erfüllen. Natürlich müssen dabei Kosten, Ökologie, aber auch soziale Aspekte beachtet werden.

Der Stadt wurden mehrere, von Experten ausgearbeitete Modelle über umweltverträgliche und kostengünstige Beheizung vorgelegt. Die der Stadt vorliegenden Arbeitsergebnisse des „Bürgerarbeitskreises Freibad" über Größe, Beheizung und Gestaltung bekunden, dass eine garantierte Temperatur von 24 Grad im Sportbecken und 27 Grad im Nichtschwimmerbecken sowie eine deutliche Vergrößerung dieses Beckens erforderlich, sinnvoll und auch realisierbar sind. Es soll kein Bad mit viel Schnick-Schnack, sondern ein Familienbad werden.

Wir Bürger der Stadt hoffen, auch bei der Planung unseres Freibades verstanden zu werden.

Erich Grassl, Freilassing