Freilassinger Anzeiger vom 15. März 2008
Leserbrief Agenda21-Energie und Freibad Freilassing
Leserbriefe von Hermann Schubotz
  Leserbrief zum Artikel im Freilassinger Anzeiger 1.3. 2008 :Neue Mitglieder wählen Vorsitz ab, Agenda AK Energie fühlt sich von Hermann Schubotz bevormundet
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Dieser Bericht ist lückenhaft. Ich war auch überrascht als zur Sitzung über das Freilassinger Freibad plötzlich eine Neuwahl beantragt wurde, zumal ich im Sommer 2007 den AK Energie wieder aktiviert und neue Mitglieder geworben habe und wir nun insgesamt 15 Personen sind. Im Herbst haben wir die Freilassinger Energietage und die Ausstellung Sonnenenergie im BGL organisiert, uns in der Freibad Frage engagiert und uns dafür eingesetzt, dass das Freilassinger Energiekonzept auch mit den Bürger diskutiert wird. Dazu gab es im Februar 2008 eine Agenda21 interne Informationsveranstaltung. Am 12.Dezember 2007 kamen vier neue Mitglieder hinzu.

Agenda21 ist eine neue Denkweise, dass bei allen Projekten, Planungen etc. die drei Gebiete, Wirtschaft, Ökologie Umwelt und Soziales- Gesellschaft gleichberechtigt berücksichtigt werden. Es ist halt schwieriger drei-dimensional zu denken als nur in einer Dimension.

Der Vorwurf der Bevormundung ist einfach lächerlich, denn wir haben per Email einem Papier die endgültige Form geben wollen, das in der Sitzung nicht fertig diskutiert worden war. An dieser Diskussion haben sich zwei Personen beteiligt. Wieso sich andere bevormundet fühlen, wenn sie sich nicht selbst äussern, ist mir schleierhaft. Die Abwahl war übrigens 9:3:1 und nicht 11:2. Der Arbeitskreise muss aufpassen, dass er nicht von anderer Seite bevormundet wird.

Ich wollte diese internen Diskussion aus der Presse heraus halten, mir geht es um die inhaltliche Sacharbeit, nämlich eine Lösung der Energieversorgung für Freilassing unter Berücksichtigung des Klimawandels und der steigenden Energiekosten, und dass sich die Bürger über ihren Geldbeutel hinaus für Energie interessieren, aber es scheinen der Kommunalwahlkampf und andere Interessen im Spiel gewesen zu sein.

Nun, die Mitglieder wollten einen anderen Vorstand, wir müssen nach vorne schauen, und die Bürger für die Energiefrage interessieren. Ich werde mich weiterhin engagiert für den Einsatz erneuerbarer Energien und ein umweltgerechtes Energieangebot für die Freilassinger Haushalte einsetzen.

Ich hoffe, der neue Vorstand kann diese relativ grosse Gruppe aufrecht und zusammen und weiterhin aktiv halten und ebenso das Engagement für das Thema Umwelt und Energie erreichen, und dass sich die Freilassinger für ihre eigenen Energiethemen einsetzen. Der erste Schritt ist gemacht, der Arbeitskreis Energie bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Energieberatung an, jeden Dienstag von 16-18h, Voranmeldung ist erwünscht.

Hermann Schubotz, Freilassing

Leserbrief zum Leserbrief B.Zimmer Klimawandel light vom 9.3.2008

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Herr Zimmer aus Piding verwendet ein Drittel seines Leserbriefes zum Thema Klimawandel und Freibad Freilassing, um mich persönlich anzugreifen.

Meines Wissens hat er weder die BaFF-Studie (Bürgerarbeitskreis Freibad Freilassing) gelesen, noch sich in irgendeiner Weise an den Diskussionen in Freilassing beteiligt. Bevor er hier lospoltert und moralisiert, sollte er als Akademiker erst einmal Quellenmaterial lesen, unter anderem unsere ausführliche Stellungnahme zum Planungsvorschlag, zu lesen unter www.freibad-freilassing.de, wo die BaFF-Mitglieder eine Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien durch Solarabsorber und eine Zusatzheizung vorschlagen, wie es dann auch der Freilassinger Stadtrat beschlossen hat.

Ein Freibad hat auch eine soziale Funktion, der Mehraufwand für etwas höhere Wasser-temperaturen wie von der überwiegenden Anzahl der 920 befragten Badegäste gewünscht ist nach Auskunft der Planer gering.

Wenn Herrn Zimmers Thema Vermeidung von Energie-verschwendung ist, dann hat er im Pidinger Gemeinderat nun sechs Jahre lang genügend Gelegenheit, dieses sinnvolle Anliegen in die Tat umzusetzen. Die Glaubwürdigkeit engagierter Bürger wird nicht durch unterschiedliche Positionen zu brennenden Themen erschüttert, sondern durch unsachliche persönliche Angriffe gegen diese ehrenamtlich arbeitenden Bürger. Dr. Zimmer kennt meine eMail Adresse und Telefonnummer und hätte seine Bedenken persönlich mit mir klären können, nein, stattdessen setzt er auf öffentliche Attacke, Falschmeldungen (BaFF hat nichts mit Fa. Aicher zu tun) und droht (welche?) Konsequenzen an.

Jeder kehre vor seiner eigenen Haustüre und versuche, in seinem eigenen Bereich erfolgreich zu sein, dann kommen wir dem gemeinsamen Ziel "mit der Energiewende gegen den Klimawandel" schneller näher.

Hermann Schubotz
Freilassing

 
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