Freilassinger Anzeiger vom 18. August 2011
Solarboote fahren in Freilassing trotz Regenwetter
Bastelkurs des Bund Naturschutz stiess auch heuer wieder auf reges Interesse
Freilassing (schu) Die Bund Naturschutz Ortsgruppe Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim bot wieder einen Solarbastelkurs mit dem Solarexperten Hermann Schubotz an. Auch Kinder aus den Nachbarorten und sogar aus Salzburg nahmen daran teil.

Die nun in Zeiten des Klimawandels von Regierungsseite beschlossene Energiewende mit dem Ziel, weg von fossilen und atomaren Energiequellen und hin zu erneuerbaren insbesondere solaren Energieformen, ist das Gebot der Stunde.

Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) Freilassing, Ainring Saaldorf-Surheim tut etwas ganz Konkretes für diesen Zweck und trägt aktiv zur Energiewende bei, indem sie den Kindern aus Freilassing und Umgebung einen Zugang zum spielerischen Umgang mit der Stromerzeugung durch Sonnenenergie ermöglicht.

Nach einer Einführung über die Stromerzeugung aus Licht, mit praktischen Beispielen zur Photovoltaik-Anwendung in Form einer Solartaschenlampe, einer Solaruhr,m einer Solarkappe und eines Mini-Solarautos, erklärte Schubotz die einzelnen Schritte wie man zu einem fertigen Solarboot kommt. Dann bauten die Kinder unter Anleitung des Photovoltaik-Beraters Hermann Schubotz und mit Unterstützung eines Mitarbeiters der BN-Ortsgruppe ein wassertaugliches Boot aus Recycling- Materialien nämlich Fischdose, Karton und Strohhalm. Ein Photovoltaik-Solarmodul (Strom aus Licht) wandelt das kostenlose Sonnenlicht in Gleichstrom um und treibt einen kleinen Solarmotor mit Schiffsschraube an.


Foto P416: Eifrig studieren die Kinder vom Solarbastelkurs des Bund Naturschutz in Freilassing die Anleitung zum Solarboot Basteln, schneiden dann den Karton passgerecht aus, damit daraus ein schwimmfähiges Solarboot werden kann. Foto: Hermann Schubotz.

Mit großem Elan maßen die Kinder aus Freilassing und Umgebung vom vorgegebenen Bauplan die einzelnen Teile ab, zeichneten sie auf dem Karton auf und schnitten dann die vielen Bauteile sorgfältig aus und klebten sie fachgerecht zusammen. Als die Solarzelle auf ihre Solarboote angelötet und angeklebt wurde, drehte sich die Schiffsschraube im Lichte der Bürolampe.

Draussen war nämlich Regenwetter. Trotzdem freuten sich die Kinder über die gelungene Jungfernfahrt im aufgeblasenen Planschbecken vor der Türe. Der Test war gelungen, denn auch bei verhangenen Himmel oder regnerischen Wetter wird aus Sonnenlicht Strom produziert. Die Eltern staunten, als sie ihre Sprösslinge abholten, dass bei diesem Wetter noch Strom erzeugt werden kann, denn „“Energie liegt in der Luft“. –schu-

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